Hauptgeschäftsführer der IHK wurde fristlos gekündigt, wegen Einladung eines Oppositionellen
16. März 2010 | Von krefeld | Kategorie: DeutschlandWeil der Hauptgeschäftsführer der Schweriner IHK-Zentrale zum IHK-Neujahrsempfang auch den NPD-Fraktionsvorsitzenden im Schweriner Landtag Udo Pastörs einlud, wurde er von der IHK fristlos gekündigt.
Dabei beabsichtigte der damalige Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), Klaus-Michael Rothe, nur alle Vorsitzenden der Landtagsfraktionen gleich zu behandeln. Deshalb lud er neben CDU,SPD,LINKEN und FDP auch den NPD-Fraktionsvorsitzenden ein. Dies kostete ihn daraufhin seine Stelle.
Doch gegen die fristlose Kündigung klagte Rothe erfolgreich vor dem Schweriner Landgericht. Das Gericht wies daraufhin, dass Rothe sich nichts zu Schulden hat kommen lassen. Das Einladen aller Fraktionsvorsitzenden aus dem Schweriner Landtag sei korrekt gewesen und die NPD sei eine ordnungsgemäß zugelassene Partei. Deshalb einigten sich die IHK und Rothe auf einen Vergleich, sodass die IHK dem gekündigten Hauptgeschäftsführer nun 400.000 Euro als Ausgleich zahlen muss.








