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Skandal im Gerhart-Hauptmann-Haus zu Düsseldorf

1. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Krefeld

Das Deutsche Volk leidet an der von und in der BRD seit Jahrzehnten kunstreich betriebenen Hintertreibung der Gedächtnis-Arbeit über den millionenfachen Völkermord an den Deutschen und über die millionenfache Vertreibung der Deutschen aus Ostdeutschland (Trans-DDR). Was Willy Brandt mit seinem Kniefall zu damals ungeahnter Höhe trieb, ist mittlerweile Tagesgeschäft der Scheinheiligen. Diese hören vor allem auf den Namen CDU und CSU. Die Führer und Mitläufer dieser (reichs-)verfassungswidrigen Organisationen sind die getreuen Vasallen des wahren Souveräns der BRD (Schäuble, November 2011).

Wie diese Befreiung von der eigenen Geschichte durch sogenannte Historiker und CDU-Apparatschiks durchgeführt wird, zeigen die folgenden zeitgeschichtlichen Dokumente. Sie zeigen aber auch, wie man die Absicht, dem Botschafter der Vertreiberrepublik Polen das Haus des Deutschen Ostens in Düsseldorf als geistige Morgengabe zu übereignen, zumindest für einen geschichtlichen Augenblick hintertreiben kann. Sie zeigen, wie man eine solche Gelegenheit nutzen kann, vor der Geschichte und dem Besatzer die Aufrechterhaltung unserer ureigenen ewigen Ansprüche zu Protokoll zu geben.

 

In diesem Sinne möchten wir es nicht unterlassen, uns bei Hr. Dir. PD. Dr. W. Halder vom Gerhart-Hauptmann-Haus Deutsch-osteuropäisches Forum in Düsseldorf für seine Hilfe zu bedanken. Dies vor allem, weil es seinerseits nicht so gemeint war. Dies vor allem, weil er damit vor S. E. Dr. M. Prawda ein wenig Reputation und Gesicht verloren hat.

 

Offener Brief

Skandal im Gerhart-Hauptmann-Haus zu Düsseldorf

Einst sammelten wir im BdV eifrig für dieses, unser Haus, das sich „Haus des Deutschen Ostens“ nannte und uns Vertriebenen in Nordrhein-Westfalen ein Hort bedeutete, sowie auch das „Haus Schlesien“ in Heisterbacherrott bei Bonn. Stets standen Sammelbüchsen bei unseren Veranstaltungen, stets wurde an Spenden erinnert. Schließlich waren wir stolz, nun „unser Haus“ in Düsseldorf zu wissen.

Doch bald schlich sich – politisch korrekt – eine Änderung ein: Aus dem „Haus des Deutschen Ostens“ wurde das „Gerhart-Hauptmann-Haus“. Schließlich soll es ja keinen deutschen Osten mehr geben, sollte es vergessen werden, daß Städte wie Danzig, Thorn, Stettin, Oppeln, Breslau deutsche Städte sind.

Vor ca. drei Jahren, als der langjährige Direktor in den Ruhestand ging, wurde vom Düsseldorfer Ministerium auch ein neuer bestimmt, ein politisch linientreuer Mann, der seinen Auftrag ernst nimmt: Herr Historiker Dr. Winfried Halder.

Eine Danzigerin, Frau Jochim, die es wagte, im GHH mit anderen Vertriebenen über den Verlust ihrer Heimat zu sprechen, wurde daraufhin unter Bedrohungen von Herrn Dr. Halder Hausverbot erteilt. Sie führte das Gespräch mit einem Überlebenden der Wilhelm Gustloff.

Inzwischen wurden weitere Fälle bekannt. Herrn Dr. Höfs, der einige Jahre im Vorstand des BdV mitgewirkt hat, wurde ebenfalls Hausverbot erteilt. Er hatte es gewagt, in einem Vortrag dem polnischen Botschafter, S. E. Dr. Marek Prawda zu widersprechen. Dr. Höfs wurde des Hauses verwiesen und bis auf die Straße verfolgt. Dort rief Dr. Halder nach der Polizei, die die Personalien aufnehmen und ihm übergeben mußte. Möglicherweise werden durch den Hausverbotstrick, unterlegt mit Geschichtslügen und Beleidigungen, bald alle Heimatvertriebenen aus dem GHH vertrieben.

Da Frau Jochim als aktives Mitglied im BdV gearbeitet hatte, hatte sie auch guten und häufigen Kontakt zu dem Chefredakteur der Deutschen Umschau, Herrn Markus Patzke, der im GHH angestellt ist. Nun kann sich Herr Patzke merkwürdigerweise nicht mehr erinnern, je diese Dame in seinem Büro empfangen zu haben. Offenbar geht bei den Mitarbeitern des GHH die Angst um, den Arbeitsplatz zu verlieren, wenn sie die Pflichtbeschuldigungen des Dr. Halder nicht mittragen.

Eben dieser Herr Patzke, den ich ebenfalls bereits durch mehrere Veranstaltungen kannte, ließ mich spontan und höchst unhöflich stehen, als er mitbekam, daß ich für die Zeitung DER SCHLESIER schreibe. Es war in der Zeit, als die Zeitung beim Schlesiertreffen in Hannover verboten wurde. Hingegen sind Wahlveranstaltungen für die CDU in diesem Hause durchaus genehm: Als die Wiederwahl von Frau Merkel anstand, lud man Frau Steinbach als Vertreterin der CDU und im Beisein der Düsseldorfer CDU-Prominenz zu einem Vortrag für die armen Vertriebenen ein. Im Vortrag sprach Frau Steinbach mehrmals von „meiner Freundin Angela Merkel“. Als ich nach diesem Vortrag eine Diskussion erbat, wurde diese „aus Zeitgründen“ verwehrt, und die braven Leutchen strebten aus dem Saal, wußten sie doch nun, was sie zu wählen hatten.

Frau Jochim, die Dame aus Danzig ist jedoch mutig und ließ sich nicht einschüchtern: Sie hat vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf eine Klage gegen die „Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Deutsch-Osteuropäisches Forum“, gegen Dr. Halder, eingereicht. Am Mittwoch, den 7. Dezember 2011 um 13.30 findet im Sitzungssaal V, Raum 342 im Gerichtsgebäude, Bastionstrasse 39, 40213 Düsseldorf die Verhandlung statt.

Möge die Richterin, Frau Schröder-Schink, ein gerechtes Urteil fällen!

Barbara Berger

im November 2011

Die bedrängte Seele blieb unerlöst

 

Vertreibungen und Konfiskationen – so eine These des renommierten Völkerrechtlers Prof. Dr. Alfred de Zayas – waren immer schon völkerrechtswidrig. Unsere moderne Zeit ächtet sie in grundlegenden internationalen Verfassungsurkunden, Erklärungen und Resolutionen. Demnach gibt es keinen gewaltsamen Gebietserwerb, er wäre ohne jegliche Legitimation. Folgerichtig sieht das Völkerrecht unserer Zeit eine „Obligation zur Restitution“ vor.

Auch für Polen? Eifrig darauf bedacht, seit eh und je eine Kulturnation zu sein, sieht sich der östlicher Nachbar jetzt auch den von NATO und Europäischer Union beanspruchten Idealen verbunden. Also könnte die Grundlage für einen gerechten, nämlich dem Staats- und Völkerrecht entsprechenden, tragfähigen und dauerhaften Ausgleich zwischen beiden Völkern gegeben sein. Das Krefelder Forum Freies Deutschland wollte es genau wissen und freute sich, keinen geringeren als den polnischen Botschafter Dr. Marek Prawda fragen zu können.

Zu Gast war seine Exzellenz am Mittwoch, dem 22. April 2009, im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus, eigentlich Haus des deutschen Ostens geheißen. Die in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (Präsidentin Frau Prof. Dr. Rita Süßmuth, CDU) organisierte Veranstaltung stand unter dem die Erwartungen steigernden Titel „Botschaftergespräch – Polen und Deutschland, Partner mit spannungsreicher Vergangenheit“. Eingefunden hatten sich etwa hundert Personen, wohl ein Viertel von ihnen sprach polnisch.

Immerhin begrüßte der Leiter der Veranstaltung, Dr. W. Halder, die Teilnehmer in der deutschen Sprache. Wurde er aber damit schon den Interessen seiner Landsleute oder gar dem Namensgeber des Hauses gerecht? Als sei die „polnische Seite“ durch ihren Botschafter und dessen umfangreicher Begleitung noch nicht stark genug vertreten, gab Dr. Halder gleich zu Beginn der Veranstaltung bekannt, daß einzig nur schriftlich formulierte Fragen zu dem Gespräch mit dem Herrn Botschafter zugelassen würden. Dazu seien „Fragezettel“ vorbereitet, die jeder Versammlungsteilnehmer am Eingang des Saales entgegennehmen könne. Die Zettel würden nach den Ausführungen des Herrn Botschafters eingesammelt und verlesen. Da nun aber ein Gespräch ohne Sprechen von vornherein ebenso wenig möglich ist wie etwa Schwimmen ohne Wasser – einmal völlig abgesehen davon, daß sich beispielsweise ohne individuellen Sprachfluß, Tonfall und natürlich auch der Betonung kein authentischer meinungsbildender Beitrag ergeben kann, war das Recht der freien Meinungsäußerung an diesem Abend durch Dr. Halder de facto beseitigt. Daß diese für einen freiheitlichen Rechtsstaat eigentlich unfaßbare Ungeheuerlichkeit von den anwesenden Vertretern der Presse nicht thematisiert und gerügt worden ist, kann nur als skandalös empfunden werden. Und: War dem Versammlungsleiter bewußt, worauf ihn später stark emotiv der Verbandsfunktionär und frühere CDU-Landtagsabgeordnete Goldmann ansprach, daß Halders, die freie Meinungsäußerung aushebelnde Verfahrensweise gerade auch als Beleidigung des polnischen Botschafters gewertet werden mußte?

Diesem gelang es, als von der Brüskierung des Dr. Halder unbeeindruckt zu erscheinen. Nüchtern führte er aus, daß sich nach der Verhängung des Kriegsrechts 1981 in seinem Heimatland eine sogenannte „Warteraum-Mentalität“ gebildet habe. So, wie gegeben, könne es nicht bleiben sei die Einsicht eines größer werdenden Bevölkerungsanteils gewesen, mehr und mehr verstärkt durch die Erkenntnis, daß alles andere als Kommunismus besser wäre. Vor nunmehr zwanzig Jahren hätten sich die Wünsche und Hoffnungen erfüllt. Seitdem befinde sich sein Land in stetigem Wandel, der es allerdings auch befähige, die weltweite Wirtschaftskrise gelassener hinzunehmen. Polen sei in seiner Vergangenheit zu oft Spielball, also Objekt auf der internationalen Bühne gewesen. Polnischerseits habe es früher durchaus Überlegungen gegeben, sich mit Deutschland gegen Rußland oder mit Rußland gegen Deutschland zu verbünden. Der Beitritt seines Landes zur NATO und Europäischen Union wäre der Ausweg aus dieser Kalamität gewesen. Es gab Entwicklungen, die in Deutschland als konfus angesehen wurden. Manchmal wünsche er sich für sein Land mehr Gelassenheit. Zu guten Beziehungen mit Deutschland gebe es keine Alternative.

Als der Teilnehmer Dr. Hans-Ulrich Höfs auf diese Bekundung lautstark forderte, daß Polen dann aber erst einmal Ostdeutschland zurückgeben müßte, wurde er von Dr. Halder unter Hinweis auf die von ihm diktierte „Redeordnung“ ermahnt und für den Wiederholungsfall mit einem Saalverweis bedroht. Ein weiterer auf die Integrität Deutschlands gerichteter Hinweis genügte, die Drohung zu verwirklichen. Die Verwirklichung durch persönliches Handanlegen des Dr. Halder in Gemeinsamkeit mit einem, einen schwarzen Anzug tragenden Manne mittleren Alters machten auf mich allerdings eher den Eindruck einer Vollstreckung.

Nach diesem, meines Erachtens durch die Verweigerung der freien Meinungsäußerung herbeigeführten Vorfall, setzte der „Gesprächs“führer des Abends, der polnische Botschafter Dr. Prawda, seine Ausführungen fort. Langsam machte sich eine spürbare Unruhe breit, akustisch verstärkt durch sich mehrende Zwischenrufe. Hierzu trug ohne jeden Zweifel der den Ausführungen des Botschafters zu entnehmende Eindruck bei, daß sich das heutige Polen zwar als Fürsprecher einer auf dem Völkerrecht fußenden Friedens- und Staatenordnung sieht, sich aber selbst jeder diesbezüglichen Reflexion etwa auf seine sogenannten Westgebiete enthält. Völkerrecht ja, aber wenn es schmerzt, bitte nicht für uns. Auf keinen Fall eine „Obligation zur Restitution“, so läßt sich wohl sein pharisäisch anmutendes Selbstverständnis zusammenfassen. Regelrechter Unmut äußerte sich, als der Botschafter nach einer von der Veranstaltungsleitung vorgelesenen Frage das bis heute unfaßbare Verbrechen der Vertreibung auf einen Nebengesichtspunkt reduzieren wollte. Er sähe es nicht als richtig an, daß ein sogenannter deutscher Spätaussiedler der letzten Jahrzehnte den Status eines Vertriebenen zugesprochen bekäme.

Angesichts der von Halder erzwungenen „Diskussionskultur“ erübrigt sich beinahe der Hinweis, daß er sich nicht einmal an seine eigenen Worte hielt. Offiziell eingesammelt wurden die von ihm ausgegebenen „Fragezettel“ nicht. Wie es trotzdem einige der schriftlich formulierten Fragen bis zu ihm schafften, konnte nicht nachvollzogen werden. Erkennbar war nur, daß sie nicht verlesen, sondern mit „eigenen“, also den Worten des Versammlungsleiters, wiedergegeben wurden. Über die Zahl und den Inhalt der „Beiträge“, die selbst hier noch Opfer einer Auslese wurden, kann nur spekuliert werden.

Dunkel blieb es aber auch in der Substanz, dem Heimatrecht so vieler Millionen Angehörigen unseres Volkes. Dies von Seiten des Botschafters eines freien polnischen Staates, von Seiten des ebenfalls anwesenden Staatssekretärs der CDU-/Rüttgers-Regierung und natürlich des unvergessen bleibenden Veranstaltungsleiters Dr. Halder. Damals wurden die Deutschen gerade auch durch einen beispiellosen fremden Haß vertrieben. Heute findet die Vertreibung ihre geistig-politische Fortsetzung im eigenen Land, ja eigenen Haus. Es ist nicht einfach, eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Form der Vertreibung die erbärmlichere ist.

Artikel M Prawda WOJ 2-2009

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Dr. Hans-Ulrich Höfs

Mauritzstraße 20

47829 Krefeld-Uerdingen

Herrn

Dir. PD. Dr. W. Halder

Haus des Deutschen Ostens Düsseldorf

Bismarckstraße 90

40210 Düsseldorf 01.05.2009

Offener Brief

Ihr Schreiben „Dr. Ha“ vom 23.04.2009

Sehr geehrter Herr Dir. PD. Dr. W. Halder!

Ich bedanke mich zunächst für den gelungenen Abend am 22.04.2009 im Haus des Deutschen Ostens, auch im Namen meiner Freunde. Er war in vielerlei Hinsicht lehrreich, nicht nur hin­sichtlich der Vorbereitungen, die Sie, Hr. Dir. PD. Dr. W. Halder, getroffen hatten. Leider konnte ich ja den Vortrag S. E. des Botschafters nicht bis zu Ende hören, da ich die Verteilung von Informationsblättern an die den Vortrag verlassenden Gäste vorzubereiten hatte. Dabei fiel mir auf, daß Sie, Hr. Dir. PD. Dr. W. Halder, einen Türsteher eingesetzt hatten, der ganz demonstrativ die adolfinischen Reichsfarben in Gestalt seines markant schwarz-weiß-rot gestreiften Hemdes zur Schau stellte. War das wirklich Ihrem sonst so unduldsamen Blick entgangen?

Mit dem größten Bedauern schließe ich aus Ihrem o. a. Hausverbot, daß Sie, bzw. die derzeitigen Verwalter des Hauses des Deutschen Ostens sich dem Dialog mit nicht gleichgeschalteten Ver­triebenen bzw. Bürgerrechtlern verweigern. Sie ziehen den Schulterschluß mit den Befürwortern oder zumindest Verteidigern von Vertreibung und Völkermord und den Hetzern gegen Fr. Erika Steinbach vor.

Damit dokumentieren Sie, Hr. Dir. PD. Dr. W. Halder, Ihr gestörtes Verhältnis zu Demokratie, Menschen- und Bürgerrechten und zur Freiheit, auch zur Freiheit der historischen Wissenschaft. Diese Gesinnung haben Sie bereits am 22.04.2009 dadurch dokumentiert, daß man vor(!) Ein­treffen S. E. des Botschafters der Republik Polen die Fragen zum Vortrag des Botschafters schriftlich einreichen mußte. Nur Fragen, nicht Meinungsäußerungen durften dabei untertänigst angemeldet werden. Offenkundig war dies ein zentraler Teil Ihrer Vorbereitungen, neben der Installation eines funktionslosen Podiums, funktionslos weil ja gar keine Podiumsdiskussion angesagt war. Diese strukturierte Demokratie nach CDU-Art nannte man früher Angst vor der freien Meinung des freien Mannes oder schlicht Manipulation. Der frühere Landtagsabgeordnete Goldmann hat Ihnen dazu vor versammelter Runde interessanterweise die Leviten gelesen. Es gibt also doch noch aufrechte Demokraten in der CDU.

Für Bürgerrechtler, Freiheitskämpfer, Dissidenten verteilt Auszeichnungen und Orden das Ancien Regime. Im diesen Sinne bedanke ich mich herzlich für die Auszeichnung durch das Hausverbot. Es nimmt in meiner Sammlung zwar keinen hervorragenden Platz ein, es ist mir jedoch Ehre, wenn ich sehe, in welchen Kreis ich von Ihnen promoviert wurde. Ich bitte deshalb um eine vollständige Liste, der so von Ihnen, Hr. Dir. PD. Dr. W. Halder, ausgezeichneten Bürgerrechtler. Vielleicht können wir einen Club der Halderniki aufmachen. Deshalb bitte ich um laufende Aktualisierung zu meinen Händen.

Da ich beabsichtige, unser Haus des Deutschen Ostens auch in Zukunft zu besuchen, bitte ich Sie, Hr. Dir. PD. Dr. W. Halder, um Auskunft, wie lange das von Ihnen verkündete Hausverbot für das der Öffentlichkeit gewidmeten Haus, im Rahmen der Gleichschaltung interessanterweise in Gerhart-Hauptmann-Haus umbenannt, gilt. Ich bitte Sie, Hr. Dir. PD. Dr. W. Halder, weiterhin um Auskunft, für welche Teile bzw. Zeiten des vielfältig genutzten Hauses es bis zum allgemei­nen Auslaufen gilt. Diese Doppelfrage stelle ich natürlich auch im Namen der vielen schon vor mir mit Hausverbot bedachten und damit teils doppelt vertriebenen Bürgerrechtler.

Ansonsten verbleibe ich mit dem Abschiedswort des Rosaroten Panthers.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Hans-Ulrich Höfs


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