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	<title>Krefelder Forum Freies Deutschland &#187; Kultur</title>
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		<title>Zitate</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Zitat von Friedrich Wolf, deutscher Dramatiker (1888-1953) Kein größeres Verbrechen gibt es, als nicht kämpfen zu wollen, wo man kämpfen muss. Zitat von Robert Jungk, deutscher Publizist (1913-1994) Gesellschaftliche Veränderung fängt immer mit Außenseitern an, die spüren, was notwenig ist. Der chinesische Volksmund sagt: “Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="post-542">
<div>
<blockquote>
<div>Zitat von <strong>Friedrich Wolf, deutscher Dramatiker (1888-1953)</strong></div>
<div>Kein größeres Verbrechen gibt es, als nicht kämpfen zu wollen, wo  man kämpfen muss.</div>
</blockquote>
<div>
<blockquote>
<div>Zitat von <strong>Robert Jungk, deutscher Publizist (1913-1994)</strong></div>
<div>Gesellschaftliche Veränderung fängt immer mit Außenseitern an, die  spüren, was notwenig ist.</div>
</blockquote>
</div>
<blockquote>
<div>Der chinesische Volksmund sagt:<br />
<strong>“Es ist besser, eine Kerze anzuzünden,<br />
als über die Dunkelheit zu fluchen.”</strong></div>
</blockquote>
<div>
<blockquote><p>Johann Wolfgang von Goethe meint:<br />
<strong>“Man muss das Wahre immer und immer wiederholen,<br />
weil auch der Irrtum um uns herum<br />
immer wieder gepredigt wird.<br />
Und zwar nicht nur von Einzelnen,<br />
sondern von der Masse -<br />
in Zeitungen und Enzyklopädien,<br />
in Schulen und Universitäten.<br />
Überall ist der Irrtum obenauf,<br />
und es ist ihm wohl und behaglich<br />
im Gefühl der Majorität,<br />
die auf seiner Seite ist.”</strong></p></blockquote>
<blockquote><p>Goethe weiter:<br />
<strong>“Jeder, der in sich fühlt,<br />
dass er etwas bewirken kann,<br />
muss ein Plagegeist sein !<br />
Er darf nicht warten, bis man ihn ruft.<br />
Er muss nicht achten, wenn man ihn fortschickt.<br />
Er muss sein wie eine Fliege,<br />
die, gerade verscheucht,<br />
den Menschen wieder und wieder<br />
von einer anderen Seite anfällt.”</strong></p></blockquote>
<blockquote><p>“Mit den Kindern muss man zart und freundlich verkehren.  Das Familienleben ist das beste Band. Kinder sind unsere besten  Richter.”</p>
<p>Der eiserne Kanzler Otto von Bismarck</p></blockquote>
<blockquote><p>Alle Kraft der Menschen wird erworben durch Kampf mit  sich selbst und Überwindung seiner selbst.</p>
<p>Johann Gottlieb Fichte</p></blockquote>
<blockquote><p>Hier stehe ich, ich kann nichts anders.<br />
MARTIN LUTHER</p></blockquote>
</div>
<blockquote><p>Solang noch ein Feind in Germanien trotzt, ist Haß mein  Amt und meine Tugend Rache!<br />
Heinrich von Kleist</p>
<p><strong>„Der Deutsche schleppt an seiner Seele; er schleppt an allem,  was er erlebt. Er verdaut seine Ereignisse schlecht, er wird nie damit  “fertig”; die deutsche Tiefe ist oft nur eine schwer zögernde  Verdauung.”</strong><br />
Friedrich Nietzsche<br />
Jenseits von Gut und Böse<br />
Völker und Vaterländer 244</p>
<p><strong>„(Der Deutsche) lernt mehr als jedes andere Volk fremde  Sprachen …; er hat keinen Nationalstolz; hängt gleich als Kosmopolit,  auch nicht an seiner Heimat.Seine unvorteilhafte Seite ist sein Hang zum  Nachahmen und die geringe Meinung von sich, original sein zu können.”</strong><br />
Immanuel Kant<br />
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, II C: Vom Charakter des Volks</p>
<p><strong>„Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist  unwahrscheinlich, daß er sie tut.”</strong><br />
(Nietzsche)</p>
<p>„Gedenke, daß du ein Deutscher bist.”<br />
(Der große Kurfürst)</p>
<p><strong>„Deutsch sein, heißt treu sein! “</strong></p>
<p><strong>„Deutschland ist wo Tapfere Herzen sind.”</strong><br />
Ulrich von Hutten</p>
<p><strong>„Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen Sie den  Teufel aus der Hölle.”</strong><br />
Bismarck</p>
<p><strong>„Der Deutsche ist sehr geneigt, den Landsmann, wenn ihm  Gelegenheit dazu gegeben wird, mit mehr Eifer zu bekämpfen als den  Ausländer.”</strong><br />
Otto von Bismarck<br />
Gedanken und Erinnerungen, S. 323</p>
<p><strong>„Keine Nation fühlt so sehr, als die deutsche, den Wert von  anderen Nationen, und wird leider! von den meisten wenig geachtet, eben  wegen dieser Biegsamkeit. Mich dünkt, die anderen Nationen haben recht:  eine Nation, die allen gefallen will, verdient von allen verachtet zu  werden.”<br />
</strong>Georg Christoph Lichtenberg<br />
Sudelbücher, Heft G (203)</p>
<p><strong>„Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und  Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf  Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine  politische Krankheit, deren geographische Verbreitung sich leider auf  Deutschland beschränkt”.<br />
</strong>Otto von Bismarck 1863 im preußischen Landtag</p>
<p><strong>„Manchen Völkern genügt eine Katastrophe, sie zur Besinnung  zu bringen.<br />
Deutschen, so scheint es, bedarf es des Untergangs”</strong><br />
Arthur Müller v. d. Bruck</p>
<p><strong>„Zur Zeit geht die Wahrheit in die Knie vor dem Diktat  parteipolitischer Moralität.<br />
Für uns Deutsche scheint Objektivität ein verbotenes Getränk zu sein.”</strong><br />
Prof.Hellmut Diwald</p>
<p><strong>„Nimm ein Heer von Kerls wie mich und aus Deutschland soll  eine Republik werden, gegen die Rom und Sparta Nonnenklöster sind!”</strong><br />
Karl von Moor,<br />
einer der beiden Protagonisten aus Schillers “Die Räuber”</p>
<p><strong>„Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das  deutsche Volk, und<br />
meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation,<br />
eine ritterliche, stolze und harte Nation.”</strong><br />
Ernst Thälmann</p>
<p><strong>„Scheltet mir nicht die Deutschen! Wenn sie auch Träumer  sind, so haben doch<br />
manche unter ihnen so schöne Träume geträumt, daß ich sie kaum  vertauschen<br />
möchte gegen die wachende Wirklichkeit unserer Nachbarn.”</strong><br />
Heinrich Heine</p>
<p><strong>„Der Gipfel aber unseres Triumphs ist es, wenn man uns gar  nicht mehr für<br />
Deutsche, sondern etwa für Spanier oder Engländer hält, je nachdem nun  einer<br />
von diesen gerade am meisten in Mode ist.”</strong><br />
J. G. Fichte</p>
<p><strong>„Den Deutschen hat man entweder auf den Knien, oder an der  Gurgel.“</strong><br />
Napoleon Bonaparte</p>
<p><strong>„Wenn ein Deutscher einen Hut kauft, so kauft er sich nicht  denjenigen Hut, den er für schön oder praktisch hält. Nein, er fragt  sich zuerst, welchen Hut Hitler hatte, und dann kauft er sich das  Gegenteil.”</strong><br />
Armin Mohler</p>
<p><strong>„Wir sind Deutsche und wollen Deutsche sein. Unser Volkstum  ist uns von Gott gegeben. Es hoch zu halten ist Pflicht. Ein  Weltbürgertum, dem das eigene Volk gleichgültig ist, lehnen wir ab.”</strong><br />
Deutscher Evangelischer Kirchentag<br />
1927 in Königsberg/Pr.</p>
<p><strong>„Es gibt Völker, für die eine Gefahr genügt, um sie zur  Besinnung zu bringen. Deutsche, so scheint es, bedürfen des Untergangs.”</strong><br />
Arthur Möller van den Bruck</p>
<p><strong>„Ich kann es ja nicht lassen, ich muß mich sorgen um das  arme, elende, verlassene, verachtete, verratene und verkaufte  Deutschland, dem ich ja kein Arges, sondern alles Gute gönne, als ich  schuldig bin meinen lieben Vaterland.  Ich wünschte aus innerstem  Seufzen meines Herzes heraus, daß Deutschland, meinem Vaterland, geraten  und geholfen werde.”</strong><br />
Martin Luther<br />
1483-1546</p>
<p><strong>„Es gibt überhaupt keinen Grund, dass wir nationale Gefühle  oder Symbole verbergen. Was haben wir verbrochen, dass wir nicht zeigen  können, dass wir Deutsche sind.”</strong><br />
Franz Beckenbauer,<br />
deutscher Fußballweltmeister</p>
<p><strong>„Ein Deutscher, der sein Vaterland abstreift wie einen alten  Rock, ist für mich kein Deutscher mehr.”</strong><br />
Otto von Bismarck, deutscher Reichskanzler<br />
im Deutschen Reichstag am 26. Juni 1884 I</p>
<p><strong>„Ich bejahe mit Freuden alles Deutsche, wo immer es zum Guten  der Welt tätig sein mag.”<br />
</strong>Gerhart Hauptmann,<br />
deutscher Dichter</p>
<p><strong>„Viele Deutsche glauben sich jetzt dadurch patriotisch zu  zeigen, dass sie Deutschland als Spucknapf gebrauchen, wenn sie in der  Fremde sind.”</strong><br />
Friedrich Hebbel,<br />
deutscher Dramatiker</p>
<p><strong>„Das Ausland wird uns um so mehr Achtung zollen, je mehr wir  selbst in unserem ganzen Auftreten die Selbstachtung eines Aufrechten  und stolzen Volkes bewahren.”</strong><br />
Paul von Hindenburg,<br />
deutscher Reichspräsident von 1925 bis 1934</p>
<p><strong>„Was für ein gespaltenes, geschichtloses, von heute auf  morgen dahinvegetierendes, finanziell reiches, geistig immer ärmer  werdendes Volk der Gekrümmten!”</strong><br />
Rudi Dutschke<br />
im Jahre 1977 in einer Rede am Grab von Ernst Bloch über die Deutschen)</p>
<p><strong>„Es gehört zum Wesen der westdeutschen Multi-Kulti-Hysterie,  jeden, der sich<br />
den einschlägigen “come-together”-Aufdringlichkeiten entzieht, als<br />
Halbfaschisten oder – im günstigsten Fall – als Fundamentalisten zu<br />
denunzieren. Man übersieht dabei leicht, daß man auf dem Treibsand der<br />
westlichen Moderne zwar viel weicher steht als auf einem festen  Fundament,<br />
aber auf Dauer nicht stehenbleiben kann, weil die Grundlage fehlt.“</strong><br />
nach Dr. Peter Gauweiler</p>
<p><strong>„In Amerikas Deutschland geschieht, was uns paßt. Paßt es  uns, daß die Deutschen verhungern, werden sie verhungern. Paßt es uns,  daß sie Aluminiumfabriken in die Luft sprengen, werden sie  Aluminiumfabriken in die Luft sprengen. Paßt es uns, daß sie Thomas  Jefferson lesen und Mickey Mouse anschauen, werden sie Thomas Jefferson  lesen und Mickey Mouse anschauen.”</strong><br />
Julian Bach in der US-Zeitschrift ‘Army Talk’<br />
Zitiert nach Schrenck-Notzing, Charakterwäsche</p></blockquote>
<p>„‚Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand   ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger   geschieht. ”</p>
<p>-Ulrike Meinhof</p>
<blockquote><p>“Der neue Faschismus wird nicht sagen:<br />
Ich bin der Faschismus. Er wird<br />
sagen: Ich bin der Antifaschismus.”</p>
<p>(Ignazio Silone)</p></blockquote>
</div>
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		<title>Weihnachten Jul</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[God Jul! (schwedisch), Hauskaa Joulua (finnisch) und Gleðileg Jól! (isländisch) haben die selbe Bedetung wie “frohe Weihnachten”, jedoch nur im übertragenen Sinne. Jul ist das Fest der Wintersonnenwende und wurde bereits in der Bronzezeit gefeiert. Es ist tief verwurzelt in den Völkern Europas. Dies ist auch der Grund, weshalb sich das Christentum dieses Festes bemächtigt [...]]]></description>
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<p>God Jul! (schwedisch), Hauskaa Joulua (finnisch) und Gleðileg  Jól! (isländisch) haben die selbe Bedetung wie “frohe Weihnachten”,  jedoch nur im übertragenen Sinne.</p>
<p>Jul ist das Fest der Wintersonnenwende und wurde bereits in der  Bronzezeit gefeiert. Es ist tief verwurzelt in den Völkern Europas. Dies  ist auch der Grund, weshalb sich das Christentum dieses Festes  bemächtigt hat. Denn laut Historikern würde Christi Geburt eher in das  Frühjahr gehören.</p>
<p>Das Wort Jul wird auf das Rad zurückgeführt. Ähnlichkeiten finden wir  noch im englischen “wheel” oder im norwegischen “hjul”. Das Rad  entspricht dem Rad der Zeit , welches sich wieder weiter dreht zur  Wintersonnenwende. Ein Überbleibsel dieses Rades ist beispielsweise der  Kranz. Er versinnbildlicht das Leben als einen Kreislauf.</p>
<p>Für die naturverbundenen heidnische Religionen hatte die  Wintersonnwende einen großen Stellenwert, da in der Nacht des 20. auf  den 21. Dezember die Tage wieder länger werden und die Nacht dem Tage  weichen muss, bis sechs Monate später, zur Sommersonnenwende, die Tage  wieder kürzer werden.</p>
<p>Dieser Zyklus war lebensnotwendig für Ackerbau und Viehzucht und eine  verlässliche Zeitrechnung, welche generell gültig war. Gerade in  nordischen Ländern mit langen kalten Wintern wird der Rückkehr der Sonne  eine übermäßige Wichtigkeit zugeschrieben.</p>
<p>Aus diesem Grunde wird zu Jul ein großes Feuer entzündet. Jedoch  werden vor der Entzündung alle anderen Feuer gelöscht. Das Entzünden  selbst ist der wichtigste Teil des Julfestes, es ist ein Brauch, mit  einem Feuerstein oder auch Feuereisen und Zunder das Feuer mit viel Mühe  neu zu entzünden.  Das Feuer wurde dann bewacht und diese Zeit mit  vielerlei Ritualen ausgeschmückt. Da es zu Jul auch üblich ist, ein  Geländeopfer zu vollziehen, hat es freilich auch ein Stück  Erntedankcharakter.  Der Aspekt der Hoffnung und des Zusammenrückens  sind jedoch bei Jul am größten.</p>
<p>Die Zwölf Nächte</p>
<p>Weder in das neue, noch in das alte Jahr, gehören die 12 Rauhnächte.  Wie bei dem keltischen Samhain verschwimmt bei der germanischen  Wintersonnenwende, und folglich in der Zeit der Rauhnächte, die Welt der  Toten mit der Welt der Lebenden.</p>
<p>Dies findet sich beispielsweise in der Legende von Wodans wilder  Jagd, in Östereich auch “die wilde Gjod” welche sich im  Perchtenbrauchtum wieder findet. In des “Wodans wilder Jagt” zieht Wodan  mit seinem Totenheer durch die Lüfte und bringt erneut die  Fruchtbarkeit über die Felder. Die Menschen jedoch versuchen, der wilden  Jagd aus dem Wege zu gehen. In diesen zwölf Nächten, welche auf den 21.  Dezember folgen, darf nicht gearbeitet werden. Es ist eine Zeit der  Ruhe innerhalb der eigenen Sippe. Man erhofft sich, daß all die Träume,  welche man zur Julzeit hatte, in Erfüllung gingen. Da heute viele  Menschen zu dieser Zeit ihren Weihnachtsurlaub bzw. –ferien haben, wird  dieser Brauch bis heute fortgeführt. Natürlich müssen einige dennoch  arbeiten, doch es ist hierbei der Gedanke, welcher zählt.</p>
<p>Baum, Bier , Eber</p>
<p>Bäume werden aufgestellt als Symbol des Lebens. Eber werden  geschlachtet. (Symbol des Gullinborsti), Äpfel gegessen und geopfert  (Äpfel der Idun). In Skandinavien wird das Juløl (Julbier) gebraut. Ein  schweres Bier, welches mit unserem Bayerischen Bockbier vergleichbar  wäre. An vielen Orten werden geräuschvolle, laute und wilde Umzüge  veranstaltet, um böse Geister zu vertreiben. Solches finden wir jedoch  eher in Mittel-, als in Nordeuropa. Den stärksten Einfluss auf  Weihnachten hatte das ursprüngliche Jul auf Island und Norwegen. Aber  auch in unserer Heimat ist davon noch viel erhalten.</p>
<p>Alles in allem</p>
<p>Die Julzeit war schon immer eine Zeit der Besinnung. Es schweigen die  Waffen und der Frieden kehrt ein in die Herzen. Wir erfreuen uns des  Lebens und schenken erneut der Natur, und der Nahrung, die sie uns gibt,  ein tausendfaches Danke und unsere Ehrfurcht. Wer Jul feiern möchte,  kann das gerne tun. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, daß Jul kein  weiterer Sauftermin ist. Das Ritual oder Fest, besteht nicht nur aus  einer Metrunde und „Wodan“-Gegröhle. Jul ist auch kein Fest, um seinen  Haß oder sonstige Geltungssüchte zu demonstrieren. Jul ist kein Fest,  bei dem man Parolen gröhlt und das Feuer mit Benzin anzündet.  Wenn ihr  so etwas wollt, wendet euch bitte an die christlich-amerikanisierten  “Kameraden” von Übersee mit den brennenden Kreuzen und den  Bildungslücken. Aber haltet euch mit eurem Frevel vom heiligen Erbe der  Ahnen fern.</p>
<p>Denkt daran, was ihr im nächsten Jahr besser machen könnt.</p>
<p>Auch wenn ihr rituell nicht feiert und keine Geländeopfer bringt,  könnt ihr etwas tun.</p>
<p>Geht auf die Straße und gebt Obdachlosen zu essen und zu trinken.  Oder bringt Kleidung oder irgendwelche Geschenke in Kinderheime. Wenn  ihr Gitarre oder ein anderes Instrument spielen könnt, könnt ihr ja in  ein Altersheim gehen und den einsamen Senioren ein Liedchen vorspielen.  Und all das nicht, um irgendwelche Propaganda zu verbreiten, sondern um  wieder Wärme in die Herzen zu bringen , welche von Zeitgeist gefroren  wurden.</p>
<p>Ein frohes Julfest an alle meine Freunde, Kameraden und alle anderen  aufrichtigen Menschen. Ein Gruß auch an alle anderen Naturreligionen und  friedfertigen Glaubensgemeinschaften.</p>
<p>Ich wünsche euch Glück, Frieden und Erfolg.</p>
<p>“Politische Systeme kommen und gehen. Rituale und Volk bleiben  ewiglich”</p>
<p><strong>Meine Wünsche:</strong></p>
<p>Ich wünsche mir für das neue Jahr weniger Hass und Gewalt auf der  Welt. Ich wünsche mir, daß jeder Mensch die Grenzen des anderen nicht  nur territorial, sondern auch die Grenzen seiner Persönlichkeit  respektiert. Ich wünsche mir Friedfertigkeit und gehaltvolle Gespräche  untereinander. Freilich wünsche ich auch jedem, der das hier liest,  Gesundheit und Frohsinn.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Schnitterfest</title>
		<link>http://www.krefelder-forum.de/2010/04/20/schnitterfest/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Irisch:  Lugnasad (auch Lughnasadh) Angelsächsisch: Lammas ( loaf-mass; “die Messe des Brotes”, loaf = laib) Der Schnitter: historische Berufsbezeichnung für einen wandernden Landarbeiter und Erntehelfer In der Natur vollzieht sich ein Wandel. Obwohl die Sonne mit ungezügelter Kraft vom Himmel brennt, wie das flammende Haar Lokis, hat sie ihren Höhepunkt längst überschritten. Die Dunkelheit will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="post-83">
<div>
<p>Irisch: 		Lugnasad (auch Lughnasadh)<br />
Angelsächsisch:	Lammas ( loaf-mass; “die Messe des Brotes”, loaf = laib)<br />
Der Schnitter:            historische Berufsbezeichnung für einen  wandernden Landarbeiter und Erntehelfer</p>
<p>In der Natur vollzieht sich ein Wandel. Obwohl die Sonne mit  ungezügelter Kraft vom Himmel brennt, wie das flammende Haar Lokis, hat  sie ihren Höhepunkt längst überschritten. Die Dunkelheit will den Tag  wieder für sich beanspruchen. Auch wenn die Sonne noch die Überhand  behält und wir kaum etwas bemerken, neigt sich die Sonne ihrem Ende zu  und die Tage werden wieder kürzer. Die brennende Sonne trocknet die  Böden aus und leitet eine Periode des Absterbens ein. Ab und zu jedoch  wird es merklich kälter. Die Ernte wird eingefahren und der Wein bekommt  die letzte Note.</p>
<p>Das Schnitterfest ist das Fest der Getreideernte im August, weswegen  der Monat auch als Ernting bekannt ist. Es ist das Fest der ersten Ernte  im Jahr und markiert das Ende der Reifezeit. Der Zeitpunkt des Festes  ist der 8. Vollmond im Jahreskreis, genau genommen der 2. Vollmond im  Ernting. Die Wurzeln des Festes liegen also in einem traditionellen  landwirtschaftlichen Selbstverständnis begründet.</p>
<p>Das Schnitterfest ist regional unter verschiedenen Namen bekannt. So  nennt man es beispielsweise Sichelhenke, Saathahn oder Schnitthahn.  Andere Bezeichnungen sind Niederfallet, Sichellege, Haberkranz,  Erntebier, Bautån oder Erntekranz.</p>
<p>Die verwendeten Symboliken sind die Schwanzfeder des Hahnes, die  Sichel und der Getreidebüschel. Die Sichelform der Hahnenfeder steht in  direkter Verbindung mit der zur Ernte verwendeten Sichel. Am Beispiel  des schwäbischen Märchens „Der Hahn mit den Goldfedern“ hielt die Feder  hier Einzug in die Volksliteratur. In den Farben rot, gold und weiß,  oder als Hutschmuck ist die Hahnenfeder auch bekannt aus vielen anderen  Volksagen. Mit seinem Weckruf steht der Hahn, stellvertretend für die  Zeit des dämmernden Morgens und des Überganges. Er verkündet das Licht  und verscheucht die Nacht. Er ist das Symbol für Wandlung und  Transformation.</p>
<p>Bei den Germanen ist die Farbe rot eine Assoziation mit dem  Fruchtbarkeitsgott Thor / Donar. Er ist der Freund der Bauern und soll  das Riesentreiben in den Gauen bekämpfen und verhindern, auf daß die  Unholde die Ernte nicht zertrampeln. Thor spiegelt die Hoffnung der  damaligen Bauer wieder, daß ihre Ernte nicht vom Hagel, personifiziert  durch die Riesen, zertrümmert wird. Hunger und Elend würden  hereinbrechen. Deswegen ist der Dankaspekt beim Schnitterfest dem  Bittaspekt untergeordnet. Bis zum Herbstfest (Tag und Nachtgleiche, 2009  am 22. Scheiding) ist noch nicht alle Ernte eingebracht. Erst wenn sie  vollzogen ist steht der Dankaspekt wieder vor dem Bittaspekt. Man sieht  hier deutlich wo der Unterschied zwischen diesen beiden Erntefesten  liegt, welche leicht zu verwechseln sind. Trotz aller Freude und  Ausgelassenheit wird einem die Vergänglichkeit und all die Gefahren die  der Ernst des Lebens bereit hält bewusst. Deswegen ist auch die Sense,  welche jedem vom Sensenmann bekannt ist, ein Todessymbol.</p>
<p>Verschiedene Praktiken</p>
<p>Passend zu diesem Fest sind die Geschichten aus der Prosa-Edda  Skálskarparmál und Ägisdrekka (Ägirs Trinkgelage).Wenn man nach der  Kornernte das erste Brot rituell verzehrt nennt man das Haustblot (Haust  = Herbst), da man davon etwas als Dankopfer darbrachte als Garant  dafür, daß die folgenden Bitten erfüllt werden. Dazu aß man Früchte und  Beeren. In der Regel gingen die Opfer an Freya, stellvertretend für die  Fruchtbarkeit der Erde, an Thor, oder generell die Vanengötter für Ernte  und Frieden. Vielerorts wird heutzutage noch eine Kornpuppe verbrannt.  Ein weiterer alter Brauch, der heute noch von Anhängern des Christentums  praktiziert wird ist, daß man Kräuterbüschel einsammelt und diese auf  Prozessionen mit sich trägt. Man lässt diese trocknen und verwendet sie  später zu Samhain (siehe Bericht Samhain) als Räucherwerk. Bis in das  19. Jahrhundert gab es den Brauch das Vieh durch ein Gewässer zu treiben  um es im kommenden Jahr vor Krankheiten zu schützen. Mancherorts wird  auch noch die Tradition gepflegt, den letzten Getreidebüschel eines  geernteten Feldes stehen zu lassen, oder den allerersten Büschel  getrocknet in der Stube aufzuhängen.</p>
<p>Das überlieferte Erntelied „He-jo! Spannt den Wagen an“ ist ein Kanon  zu drei Stimmen und passt in dieser Jahreszeit bestens zu allen  Feierlichkeiten im Kreise der Familie und Freunde:</p>
<p>He-jo! Spannt den Wagen an,<br />
Seht der Wind treibt Regen über’s Land!<br />
Holt die goldnen Garben,<br />
Holt die goldnen Garben!</p>
<p>Zum Schluß</p>
<p>In Zeiten der Globalisierung, der Kaufhallen, Supermärkte und des  Konsums mag es uns anachronistisch vorkommen solch ein Fest zu feiern.  Kaum mehr ein Mensch, gerade wenn er in der Stadt lebt, hat Bezug zum  Jahreskreis. Von Feld und Korn ganz zu schweigen. Im Sommer knallt einem  zwischen den Betonpfeilern die Sonne auf den Kopf und im Winter dreht  man die Heizung auf. Früchte werden nicht nach der Saison gegessen,  sondern sind in den Konsumhallen im Überfluß das ganze Jahr über zu  erhalten. Die Folge sind Übergewicht und Depressionen. Kaum etwas kann  uns „moderne Menschen“ noch befriedigen, sind unsere Sinne doch bereits  vollständig von den bunten Angeboten überreizt. Und anstatt daran etwas  zu ändern, verlangt der Mensch nach mehr, mehr und immer noch mehr. Er  huldigt dem Konsum, dem Vetter des Egoismus, ohne nur im Geringsten  daran zu denken welche Folgen das haben könnte. Unsere Umwelt wird immer  mehr vergewaltigt und die Böden mit Dünger verseucht. Genmanipulierte  Nahrung wird gepflanzt um eine immer größer werdende Masse von  allesverschlingenden Konsumenten zu sättigen. Mit Befriedigung hat das  alles nichts zu tun, denn Ziel der kapitalistischen Ausbeutung ist es  nicht den Menschen zu befriedigen, sondern ihn dazu zu verleiten, besser  gesagt zu zwingen, wie ein Moloch die Welt zu verschlingen.</p>
<p>Unsere Kulturbeiträge sind keine politische Kampfansage, sondern ein  Appell an die Menschen, egal welcher Couleur, daß sie sich eines  besseren besinnen. Daß sie das Korn wieder ehren und auch den Boden auf  dem es wächst. Es ist traurig wenn immer erst Zeiten der Not und des  Hungers hereinbrechen müssen um uns klarzumachen was Wertschätzung  eigentlich ist. Und genau in diesem Moment werden wir auch erkennen was  es bedeutet zu teilen. Jeder, der von einer Sache überzeugt ist und  diese versucht seinen Mitmenschen zu vermitteln (Damit spreche ich auch  unsere politischen Gegner an, die diesen Text gerade lesen), kennt  vermutlich das Gefühl bei vielen gegen eine Wand zu reden. Und wenn man  endlich glaubt, daß es die Person es verstanden hat, geht sie zur Tür  heraus, schaltet zu Hause den Fernseher ein und alles ist wieder  vergessen. Der Mensch wird erst verstehen, wenn es ihm schlecht geht.  Erst dann wird er den Wert der Führung und Traditionen wieder für sich  erkennen. Erst dann wird er verstehen, wieso das Volk zum Boden, wieso  der Mann zur Frau und das Kind in die Familie gehört. Wieso man zusammen  speist und dankt. Es erfüllt mich mit Schmerz, daß erst die  Notwendigkeit der Initiator für Dankbarkeit und Wertschätzung ist. Es  erfüllt mich aber mit Zuversicht, daß uns immer mehr Menschen zuhören  und den Fernseher beim nach Hause kommen nicht anschalten, sondern  zertrümmern und auf den Sperrmüll werfen.</p>
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		<title>Herbstfest</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Beginn der dunklen Jahreshälfte Haustblot – Herbstopferfest – Erntedank Herbsttagundnachtgleiche – 22./23. Scheiding (September) Symbole: Wein, Herbstlaub, Pilze, Nüsse, Vogelbeeren, Hagebutten, Äpfel und anderes Obst, Getreide, Brot, alles rund um die Ernte. Charakteristische Farben sind Rot-, Gelb- und Brauntöne verschiedenster Nuancen. Mit einem letzten warmen Hauch von Sommerwind flüstert der Altweibersommer leise zum Abschied (”Altweiber” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="post-80">
<div>
<p>Beginn der dunklen Jahreshälfte<br />
Haustblot  – Herbstopferfest – Erntedank<br />
Herbsttagundnachtgleiche –  22./23. Scheiding (September)</p>
<p>Symbole: Wein, Herbstlaub, Pilze, Nüsse, Vogelbeeren, Hagebutten,  Äpfel und anderes Obst, Getreide, Brot, alles rund um die Ernte.  Charakteristische Farben sind Rot-, Gelb- und Brauntöne verschiedenster  Nuancen.</p>
<p>Mit einem letzten warmen Hauch von Sommerwind flüstert der  Altweibersommer leise zum Abschied (”Altweiber” bezieht sich wohl auf  die Nornen, die am Gewebe des Schicksals weben). Der Landwirt schwingt  die Sense zum letzten Schnitt und bald schon ist die Ernte eingefahren.  Die letzten Korngarben bleiben auf dem Felde stehen, als Danksagung an  die Götter. Wird doch Gabe stets mit Gegengabe vergolten. Da neigen sich  die Garben im stärker werdenden Winde, bis sie ganz umschlossen sind  von einer Windrose, welche sich mit den ersten gefallenen Blättern als  Ballkleid dem Opferbüschel zum festlichen Tanze anbietet. Es scheint,  als wurde das erste Dankopfer wohlwollend entgegengenommen. „Nun aber  hurtig nach Hause du frommer Bauer! Dunkle Wolken künden Sturm und Regen  an. Unruhig werden die Zugvögel. Die Dunkelheit streckt ihre Klaue  übers Land, denn sie will wieder Herr über den Tag sein!“ So nimmt der  Landwirt nachdenklich den Weg nach Hause. Jedoch hat er den Stolz über  die vollbrachte Arbeit und die Vorfreude auf das Erntedankfest wärmend  im Herzen. Mögen die Wolken auch noch so grimmig heraufziehen.</p>
<p>Im trauten Heim beginnen die fleißigen Frauen bereits allerlei  Lebensmittel einzukochen um sie damit für den Winter haltbar zu machen  und aus Getreidehalmen schwere Erntekränze und Erntekronen zu flechten.  Die Freude ist groß, denn nun ist endlich gewiss, daß man den Winter  überstehen wird und das Überleben der Sippe gesichert ist. Dies wird mit  mannigfaltigem Brauchtum zum Ausdruck gebracht. Erntedankzüge gehen  durch die Straßen mit Musik und Gesang. Auf den Märkten, den  Tanzveranstaltungen und in den Wirtshäusern herrscht ein reges Treiben…  Ein noch bis heute beliebter Markt, ist der Berner “Zibelemärit”. Die  bekannteste Herbstfestpraxis ist, etwas von der Ernte feierlich an  heiligen Orten und Altären präsentabel aufzubauen. Mit Speis und Trank  wird dann das eigentliche Herbstfest begangen. Neben Musik, Gesang und  Markttreiben sind vielerlei andere Bräuche bekannt.</p>
<p>Ende September treibt es Mensch und Tier von den hochgelegenen Almen  hinab ins Tal. Wenn der Sommer ertragreich war und kein Tier Schaden  nahm oder verloren ging, werden die Herden zum Abtrieb prächtig  geschmückt. In exakter Rangfolge werden die Tiere mit Kränzen und  Glocken behangen. Die Leitkuh wird mit dem schönsten Schmuck und der  größten Glocke versehen. Die oft mit kunstvoller Federkielstickerei  verzierten Glockenriemen, mit den von Generation zu Generation vererbten  Glocken, sind der Stolz ihrer Besitzer. Der Kopfschmuck der Tiere  besteht aus geschmückten Fichtenzweigen, Flitter, Spiegeln, bunten  Bändern und Täfelchen mit Reimsprüchen und Segenswünschen. Hohe, mit  bunten Bändern durchwobene Kronen, gehören oftmals auch zur Ausstattung  einer Leitkuh. Zu dieser Zeit, so sagt man sich im Lungau, wird ein  kleines Männlein, genannt das Käsmandl, von eisengrauer Farbe sichtbar.  Zur Sommerzeit haust es in den Gipfeln der Berge oder in den dichten,  unzugänglichen Wäldern, in denen die Tiere zur Herbstzeit emsig und  gleich den Menschen in den Dörfern, ihre Nahrung für den Winter horten.  Dort ernährt es sich von Wurzeln und Kräutern, wobei es im Herbste, wenn  der Senne von der Alm mit seiner Herde heimgefahren ist, aus seinem  Schlupfwinkel zu den Almhütten schleicht und all das sucht und sammelt,  was die Sennen und Hirten weggeworfen, verloren oder zurückgelassen  haben. Davon lebt das Käsmandl, bis es im Sommer, vor der Ankunft der  Herden, wieder in seine Verstecke verschwindet.</p>
<p>Vers:</p>
<p>Wir pflügen und wir streuen Samen auf das Land;<br />
doch Wachstum und Gedeihen steht nicht in unserer Hand.</p>
<p>Wir sollten daran denken, wie lebenswichtig die Ernte für unsere  Vorfahren war und auch für uns heute noch ist. Denn wo kein Korn, da  kein Brot, und wo nichts zu Essen, da Not und Elend. In diesem Sinne  wollen wir gemeinsam mit einem Schluck goldenen Æls den Göttern für die  gute Ernte danken.</p>
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		<title>Gedanken zum Volkstrauertag</title>
		<link>http://www.krefelder-forum.de/2010/04/20/gedanken-zum-volkstrauertag/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krefeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wundersame Dinge geschehen in Deutschland. Nicht über Nacht und nicht erst seit gestern. Friedhöfe deutscher Soldaten sind überwuchert, werden eingeebnet oder von Müllhaldenbedeckt. Dienstgrade werden unkenntlich gemacht, sterbliche Überreste geschändet und Taten für Deutschland verpönt. Selbst vor Grabstätten von Bombenopfern macht der wahrhaft pathologisch anmutende, zügel- und schrankenlose Vernichtungswillen einer uralten Feindschaft keinen Halt. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="post-86">
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<div><strong> </strong>Wundersame Dinge geschehen in Deutschland.  Nicht über Nacht und nicht erst seit gestern. Friedhöfe deutscher  Soldaten sind überwuchert, werden eingeebnet oder von Müllhaldenbedeckt. Dienstgrade werden unkenntlich gemacht, sterbliche Überreste  geschändet und Taten für Deutschland verpönt.<a href="http://www.krefelder-forum.de/wp-content/uploads/2009/09/eldttr.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-392" title="eldttr" src="http://www.krefelder-forum.de/wp-content/uploads/2009/09/eldttr-300x199.gif" alt="" width="300" height="199" /></a></div>
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<p>Selbst vor Grabstätten von Bombenopfern macht der wahrhaft  pathologisch anmutende, zügel- und schrankenlose Vernichtungswillen  einer uralten Feindschaft keinen Halt.<br />
In dem selben Maße, wie die Kampf- und Erlebnisgeneration zur großen  Armee abberufen wird, nehmen Vorfälle zu, wie sie in ihrer  niederträchtigen Häufigkeit selbst in dieser Republik noch vor zwanzig  Jahren als undenkbar erachtet wurden.<br />
Und damit nicht genug. Sind denn nicht alle deutschen Soldaten irgendwie  doch “Faschos”? Beispielsweise auch die der Befreiungskriege? Meinen  die Pazifisten. Und die müssen es ja wissen!<br />
Doch was sind schon Taten von gestern? Wer vor den Problemen der  Gegenwart nicht besteht, ist eben gezwungen, eine ruhmreiche  Vergangenheit in den Schmutz zu ziehen, um das eigene minderwertige  Erscheinungsbild dadurch aufzupolieren.</p>
<p>Da werden halt Rosstäuschertricks angewandt, damit hat man ja  Erfahrung.<br />
So werden wirkliche Helden der staunenden Nachwelt als Prototypen des  Verbrechertums, als Dämonen in Menschengestalt, beschrieben. Deserteure  hingegen, Verräter und Saboteure, Dissidenten und Opportunisten können  ihre Auferstehung als überzeugend heldische Lichtgestalten feiern.<br />
Wen stört´s? Nur ein paar Ewiggestrige, die Gosse! Jenen braunen Sumpf,  den die selbstlos aufopferungsfähige Minderheit der letzten  DemokratInnen gegenüber der Mehrheit von bösen Deutschen im Übrigen nun  endlich bereit ist, mit Stumpf und Stiel restlos trockenzulegen.<br />
Und dieses Mal aber richtig. Ein für alle Mal. Damit die Vergangenheit  sich nicht wiederhole. Schließlich müsse man ja aus der Geschichte  entsprechende Lehren ziehen. Denn der Ungeist darf nie mehr erwachen,  fruchtbar noch ist doch der Schoß, aus dem er kroch.<br />
Und dann sind da noch die Toten. Die Vielen! Die mahnen! Heute mahnt  jeder, je nach Anlass und Farbe, egal weshalb: Und natürlich, nicht zu  vergessen, der Friede. Der mahnt auch, denn er möchte – wenn es denn  geht – bitte gerne erhalten werden.<br />
Bleibt er ja auch offensichtlich. Schließlich führt man zu diesem Zwecke  wenigstens Krieg. Zwar am Hindukusch, aber wo denn sonst? Na ja, die  paar Nebenschauplätze zählen doch nicht. Immerhin es gilt die Sicherheit  Deutschlands zu gewährleisten. Und da, wo das heute geschieht, ist es  doch plausibeler zu erklären, als damals, als früher, als an der  Ostfront beispielsweise, oder wie?<br />
Nur sterben sollen deutsche Soldaten nicht. Oder sind w i r selbst dazu  schon wieder bereit? Aber dann hat man ein Problem mit der Erinnerung.  Sterben ja, Denkmal nein, lautet fortan die Parole. Schließlich sind  Soldaten ja Mörder. Logisch! Ein Schelm, wer böses dabei denkt.<br />
Wer nun meint, dieses Vorgehen sei das Werk einer miesen Minderheit  umerzogener, hochgepäppelter und zugleich gewissenlos krimineller  Banden, sieht sich getäuscht.<br />
Längst glaubt man eine wahre Beseitigungs- und Umdefinierungsmaschinerie  in Gang gesetzt zu sehen, die federführend durch staatliche Stellen  betrieben erscheint und in der Aussage gipfelt: “…62 Jahre nach  Kriegsende muß die Zeit der Trauer nun endlich vorüber sein…”<br />
Kann sein? Im Zweifel für den Angeklagten? Dann aber gleiches Recht für  alle!<br />
Wieso also werden nun gleichzeitig ganz andere Gedenkstätten sorgfältig  und in jeder Hinsicht aufwändig gehegt und gepflegt?<br />
Stätten, wo Trauer und Sühne ohne irdisches Ende andauern sollen. Wo  leuchtender Blumenschmuck und stilvolles Ehrengebinde prangen?<br />
Und zwischendrin tummeln sich, in Scharen herbeigeführt, multikulturelle  Schulklassen und lassen sich in der Handhabung einer verfemten  Geschichte berieseln, deren Wurzeln und Traditionen sie weder  identitäts- noch gefühlsgemäß und leider auch geistig längst nicht mehr  erfassen können.<br />
Stätten, von deren geweihten Hallen aus klangvolle Reden namhafter  Persönlichkeiten der modernen Zeitgeschichte ebenso wie die der  Zeitzeugen einer düsteren Vergangenheit das milde lächelnde Ausland  erreichen? Welches dann gelegentlich in seiner unendlichen Güte  gelegentlich die Gnade besitzt, feierlich zu dokumentieren, dass diese  BRD geachtet wird? Und zahlen soll!<br />
Wie immer. Und nicht zu knapp. Groß ist die Zahl der Fordernden, der  Bettler und Nutznießer. Aber frech werden sollen sie nicht. Dann gibt es  nämlich Zank – zwar nicht mit dieser BRD, aber untereinander.<br />
Denn für immer und ewig gibt es – genau betrachtet – nur einen  Ansprechpartner, der gleicher ist als gleich. Dem – in letzter Instanz –  alleinig das Recht zusteht, bescheidenes Lob und begrenzte Anerkennung  zu verkünden, natürlich nur mit einhergehender Ermahnung.<br />
Einen Ansprechpartner, der Ablassbriefe verkaufen darf und als  übergeordnete Institution zentral und ratgebend die Meinung des  kosmopolitischen Weltgewissens vertritt.<br />
Ein Gespenst geistert durch Deutschland. Das Gespenst des  Konkurrenzkampfes. Nicht etwa jener Konkurrenz, die Fähigkeiten bemisst.  Nicht etwa der, die Scharfsinn fordert.<br />
Im bereits inflationär anmutenden Umgang mit “Verantwortung” und  “Schuld” ist man bemüht, nicht nur sich selbst sondern auch das breite  Spektrum sonstiger gutmenschlicher Mitbewerber um Längen zu übertreffen.  Der Erste zu sein. Erwähnt zu werden. Da, wo es wichtig ist. Zur Lobby  zu stoßen, dazu zu gehören. Der Gewinner von tollen Preisen, von  Fördermitteln zu sein, mit denen man die selbstverschuldeten  Haushaltslöcher stopfen kann.<br />
Ein Wahnsinn? Falsch! Das muss man doch kapieren. Wenn nicht, ist man zu  blöd oder zu stur das aufzugreifen, was einem vermittelt werden soll.  Oder als Botschaft transportiert oder durch die Medien herübergebracht  wird. Da heißt es Pech gehabt. Nicht erfasst, Ziel verkannt, setzen,  Note Sechs!<br />
Bloß gut, daß wir den Rechtsstaat haben. Nicht irgend einen. W i r sind  auch hier wie immer Vorreiter, das liegt u n s so im Blut, in dem  verflixten. Und starke Partner, die haben w i r auch. Denn d i e haben  ihr Veto eingelegt, wenn die Entwürfe zum Grundgesetz nicht ihrer  pluralistischen Auffassung entsprachen. Bloß gut! Und später? Da waren w  i r selbst gefragt, das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen.  Klar, daß w i r dem gerecht geworden sind. Und wie. Alles dreht sich,  alles bewegt sich. So auch das Grundgesetz. Schließlich ist es ca. 150  Mal seit seiner Einführung abgeändert worden. Was brauchen w i r da noch  eine Verfassung? Oder Friedensverträge? Alles Quatsch also, oder?<br />
Aber: Wo keine Friedensverträge, da auch kein Frieden. Innerlich und  äußerlich. Und wo kein Frieden ist, können Blumen bestenfalls nur unter  Trümmern blühen. Aber unter den Trümmern leuchtet ebenfalls die Glut.  Qualmt und zischt und dampft und wartet darauf, sich zu entfachen. Und  neue Ereignisse bringen immer auch frischen Wind. Es ist also an uns,  die Trümmer wegzuheben, auf das der kommende Wind die Glut erfache und  zu einem Feuer gedeihen lässt, dass ein Fanal einer besseren Zeit werden  soll.<br />
Die real existierende bundesrepublikanische “Gedenkkultur” mit ihrem  augenscheinlich hohen Maß an stupider Einseitigkeit hat den Schluss  zugelassen, dass deutsche Gefallene zu Toten unterster Klasse degradiert  werden sollen.<br />
Die real existierende bundesrepublikanische Rechtsauffassung – und  besser noch, deren geplante Neugestaltung – stellt eine explizite Form  in der zivilisierten Völkergemeinschaft dar. Dem inhaltlich und  argumentativ zu begegnen, müssen wir uns auf die Fahnen schreiben. Mit  Klugheit, Geist und Verstand.<br />
Wenn unserem Volk in steigender Zahl die Stätten zum ehrenden Gedenken  der eigenen Kriegstoten genommen werden, sind alle nationalen Deutschen  gefordert, dieses Gedenken öffentlich zu vollziehen.<br />
Und wenn die Zeiten härter werden, bleibt uns nur eins – die  Rückbesinnung auf jene geheimnisvolle Kraft, die schon seit Anbeginn die  Grundlage jeder starken Gemeinschaft war – die Kameradschaft.<br />
Diese zu pflegen und zu gestalten sind alle aufgefordert. Nicht für uns  selbst, weniger vergangenen Geschlechtern gegenüber, aber den kommenden  Generationen aus Verantwortung verpflichtet.<br />
Kameraden! Nach uns kommt niemand mehr, der über das Wissen und den  Zusammenhalt verfügt, dem Rad des Schicksalslaufes erneut in die  Speichen zu greifen. Also: Wer, wenn nicht wir und wann, wenn nicht  jetzt? Vieles haben wir gemeinsam erreicht. Uns bindet ein starkes Band.  Lasst uns trennendes Gebaren unterdrücken und uns alle verstärkt in den  Dienst unserer Gemeinschaft stellen.<br />
Dann bekommen wir die Karre auch dieses Mal aus dem Dreck, dann sind wir  gerüstet, wenn der Wind rauer wird. Bindet Euch enger an das Netzwerk  der nationalen Opposition. Beteiligt Euch an Aktionen. Unterstützt  andere Kameradschaften und Eure NPD-Verbände und -Fraktionen vor Ort.  Werdet Mitglied! Nicht um uns, sondern um unserer Sache wegen!  Unterscheidet zwischen dem, was ihr erlebt! Fähigkeit geht vor Funktion  oder Titel. Helft Deutschland! Die Zeit wird knapp!<br />
In diesem Sinne</p>
<p><strong>Heldengedenken</strong></p>
<p><strong>Sie liegen im Westen und Osten, Sie liegen in  aller Welt.<br />
Und ihre Helme verrosten. Und Kreuz und Hügel zerfällt.<br />
Sie liegen verscharrt und versunken. Im Massengrab und im Meer.<br />
Aber es leben Halunken, die ziehen noch über sie her!<br />
Heut tobt man mit frechem Gebaren durch Flitter und Lüge und Glanz.<br />
Sie fielen mit achtzehn Jahren – in einem anderen Tanz!</strong></p>
<p><strong>Heut macht man mit funkelnden Wagen und Dünkel  und Mammon “Staat”!<br />
Sie starben an vielen Tagen noch hinter dem Stacheldraht!<br />
Sie waren nicht ausgezogen um Beute und schnöden Gewinn:<br />
Was heute verlacht und verlogen: Es hatte für sie einen Sinn!<br />
Sie hatten ihr jungen Leben nicht weniger Lieb -<br />
als die heut höhnen: Es hinzugeben sei reine Idiotie!</strong></p>
<p><strong>Sie konnten nicht Demonstrieren: Mehr Freizeit  bei höherem Lohn!<br />
Sie mußten ins Feld marschieren. Der Vater, der Bruder, der Sohn!<br />
Sie gingen die Heimat zu schützen – und haben allem entsagt.<br />
“Was kann uns der Einsatz nützen?” hat keiner von ihnen gefragt.<br />
Sie haben ihr Leben und Sterben dem Vaterlande geweiht.<br />
Und wußten nicht, welchen Erben – und werlcher Erbärmlichkeit!</strong></p>
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